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Autonomes Fahren vs. Autonom fahren.

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(Foto: Daniela Haug) Da ich relativ viel für Automobilhersteller und -zulieferer arbeite, durfte ich kürzlich wieder mal in einem kurz vor der Präsentation stehenden großen deutschen Automobil eines großen deutschen Automobilherstellers Platz nehmen. Richtiger: Mich in ein mit feinstem Leder bezogenes und mit fünf Massageprogrammen ausgestattetes Luxus-Fauteuil sinken lassen. Als der großformatige Bildschirm des Multimediasystems aufleuchtete, wurden meine Augen von einer bisher ungesehenen Fülle von Fahrerassistenzsystemen gefesselt. Schon beim Lesen des Pressetextes hatte mich das Gefühl beschlichen, dass dieses Automobil nicht nur profane Fahrten wie die zum nahen Supermarkt beherrscht, sondern auch bei plötzlichem Ausfall der erdeigenen Gravitationskraft das vollautomatische Andocken an die ISS International Space Station ermöglicht. Von der Rechenkapazität und Systemkomplexität dieser Limousine hätte die Besatzung von Apollo 11 nicht zu träumen gewagt. Zahllose Kamer...

Werktagsfahrer.

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Wieder 2.500 kurven- und erlebnisreiche Kilometer in 5 Tagen abgefahren. Wieder zahllose Alpenpässe gesammelt, dabei zweimal auf über 2.000 m durch Schneetreiben geschlittert. Wieder fladenweise Kuhscheisse vom Almabtrieb aufgesammelt. Wieder jede Menge Fahrspaß auf leeren Bergstrassen gehabt, weil auch in den Alpen an Werktagen keine Sonntagsfahrer unterwegs sind. In drei Tagen das Kontrastprogramm zum Super 7: Der New Stratos ist endlich fertig. Auf seinen eigenen vier Breitreifen ist er gestern über die Alpen geröhrt und wohlbehalten in seiner neuen deutschen Heimat angekommen. Ich tippe mal: Selten werde ich über einen Neuwagen berichten können, der dermassen perfekt und mit so viel Liebe zum Detail gebaut wurde. Ich freue mich schon darauf.

Verstehen Sie Fahrspaß?

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Vor kurzem habe ich wieder mal in einem großen deutschen Automobil eines großen deutschen Automobilherstellers Platz genommen. Richtiger: Mich in ein mit feinstem Leder bezogenes und mit fünf Massageprogrammen ausgestattetes Luxus-Fauteuil sinken lassen und meine neugierigen Augen über den Bildschirm des Multimediasystems und eine bisher ungesehene Fülle von Fahrerassistenzsystemen gleiten lassen. Schon beim Lesen des Pressetextes beschlich mich das Gefühl, daß dieses Auto nicht nur profane Fahrten wie die zum nahen Supermarkt beherrscht, sondern bei plötzlichem Ausfall der erdeigenen Gravitationskraft auch das vollautomatische Andocken an die ISS International Space Station problemlos meistern würde. Von der Rechenkapazität und Systemkomplexität dieser Limousine hätte die Besatzung von Apollo 11 nicht zu träumen gewagt. Zahllose Kameras, darunter eine Wärmebildkamera, diese wiederum flankiert von mehreren Radarsensoren, beobachten unablässig das Geschehen rund ums Auto, registrieren u...

Das geliehene Leben.

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(Foto: Jürgen Heinisch) Der Start. Gut, daß mir die besten Fahrerassistenzsysteme der Welt regelnd zur Seite stehen: ESP, ABS, DSC I und II, ASR... alles, was mein Herz begehrt, ist vollzählig vorhanden und aktiviert. Und das Schönste, alles ist genau da installiert, wo ich es brauche: In meinem eigenen Hinterteil und nicht irgendwo im Auto. Denn was ich mir am Samstag zum wiederholten Mal bei Seven Cars & Parts in Neuss geliehen habe, ist schlicht und ergreifend eine schlichte und ergreifende Fahrmaschine. Und keine weichgespülte, elektronisch abgeregelte Marketingsänfte. (Wer einen Super 7 nicht kennt: Dieses Kraft-Fahrzeug hat nichts, was der behütete und elektronisch kontrollierte Auto-Pilot von heute als normal erachtet. Noch nicht mal ein ABS. Oder eine Servolenkung. Und nein, einen Airbag hat er auch nicht.) Montag. Irgendwo in Graubünden wird die Paßstrasse so schmal, daß Felswand (linke Seite) und Abgrund (rechte Seite) den Caterham immer stärker in ihre naturgewaltige Zan...