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68. FIA Hillclimbing Race Trento-Bondone

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Über 100.000 motorsportbegeisterte Fans pilgerten auch in diesem Jahr zu einem grandiosen Klassiker des Bergrennsports nach Trient: Mit einer Länge von 17,3 km und über 200 Kurven und Kehren ist der Lauf zur FIA Bergmeisterschaft am Monte Bondone nicht nur das längste, sondern auch das spektakulärste Bergrennen in Europa. Michael Stoschek, der auf dieser anspruchsvollen Strecke bereits zweimal auf dem Siegertreppchen stand, pilotierte in diesem Jahr seinen New Stratos als Vorausfahrzeug von der Startlinie im Etschtal über eine atemberaubende Abfolge von Kurvenkombinationen und Haarnadeln bis ins 1650 m hoch gelegene Ziel.
Die Highlights dieses rennsportlichen Großereignisses und ein überraschendes Treffen mit dem ersten New Stratos aus der gerade angelaufenen Kleinserie kann man sich auf der New Stratos Webseite anschauen:

http://www.new-stratos.com/de/#/article/a20


More than 100,000 motorsport enthusiasts made the pilgrimage to Trento this year to experience a terrific hillcl…

New Stratos meets New Stratos.

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Bei den Dreharbeiten zum legendären 68. Trento Bondone Bergrennen traf der erste New Stratos (im Hintergrund), der als Vorausfahrzeug das riesige Starterfeld anführte, überraschend auf seinen jüngeren Bruder, den ersten New Stratos der auf 25 Exemplare limitierten Kleinserie. Der begnadete Ingenieur Paolo Garella, der damals noch bei Pininfarina den Aufbau von Michael Stoscheks Einzelanfertigung verantwortete, hat mittlerweile sein eigenes Unternehmen für die Konstruktion von Sport- und Rennwagen gegründet, MAT in Turin. Hier entstehen aktuell bereits die zwei nächsten New Stratos für Kunden aus Europa und den USA.

Das ungewöhnliche Treffen am Monte Bondone, das spektakuläre Rennen über 17,3 km, 250 Kurven und 1.360 Höhenmeter und die überschäumende Begeisterung der italienischen Fangemeinde sind einen ausführlichen Bericht wert. Er wird parallel mit Fertigstellung des Films veröffentlicht, und einen Link zu den bewegten und bewegenden Bildern wird es auch geben.

During the…

Ein Besuch beim König der Konstrukteure.

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Ich weiß nicht, ob Wilhelm Maybach jemals in Neumarkt war. Oder in der Oberpfalz. Was ich weiß ist, dass er dort sehr lebendig ist. Für alle, die ihn besuchen wollen, hier seine Adresse: Holzgartenstraße 8, 92318 Neumarkt.

Wie Vater und Sohn Maybach, so sind auch die automobilen Kunstwerke, die sie geschaffen haben, echte Persönlichkeiten. Dass sie in Neumarkt so lebendig sind liegt vielleicht daran, dass ihnen Anne und Dr. Helmut Hofmann ein wunderschönes Zuhause geschaffen haben, in denen sich der Geist der Maybachs einfach wohlfühlen muss.
Schon beim ersten Schritt durch das metallene Eingangstor mit dem legendären Doppel-M wird man vom Mythos des legendären „Königs der Konstrukteure“ begrüßt - ein Titel, der dem genialen Wilhelm Maybach 1902 auf dem Pariser Automobilsalon verliehen wurde. Zehn Prozent der noch existierenden Maybach Fahrzeuge sind in der weltweit einzigen Ausstellung versammelt, die ausschließlich die Entwicklung und die Produkte von Wilhelm und Karl Maybach präsen…

Start frei für die Kleinserie.

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Als ich am 18. November 2010 die Väter des New Stratos, Michael und Maximilian Stoschek, zu einem Treffen mit dem damaligen Ferrari-Präsidenten Luca di Montezemolo nach Modena begleitete, war das gesamte Team noch voller Hoffnung: Aus dem Nachfolger des legendären Lancia Stratos sollte auf Basis des Ferrari 430 eine Kleinserie entstehen. Doch auch wenn der Ferrari-Chef nach einer Testfahrt mit dem New Stratos auf der werkseigenen Rennstrecke seiner Begeisterung wortreich Ausdruck verlieh, eine Genehmigung zur Produktion einer Kleinserie gab er nicht. War der New Stratos eine zu große Konkurrenz für das Produkt aus dem eigenen Haus?

Doch heute kam endlich das langersehnte grüne Licht. Mit dem OK der New Stratos GbR wird die italienische Designschmiede MAT Manifattura Automobili Torino, die 2014 vom damaligen New Stratos Projektleiter Paolo Garella gegründet wurde, eine Serie von 25 handgearbeiteten New Stratos auflegen.

Auf der Basis-Plattform werden mehrere Varianten ent…

Landlust.

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Was für ein Morgen. Unter mir die neue Triumph Street Triple RS, über mir eine sanfte Herbstsonne am stahlblauen Himmel, vor mir über 600 brandenburgische Landstraßen-Kilometer. Das fängt ja verdammt gut an, das letzte schöne Herbstwochenende der diesjährigen Motorradsaison.
Ich liebe Reisen, egal wie kurz oder lang und wie nah oder weit. Immer gibt es etwas Neues zu entdecken, etwas Neues zu erfahren, etwas Neues zu lernen, etwas Neues zu genießen. Und: ich liebe Motorräder.
Über zwanzig unterschiedliche Marken und Modelle bin ich in den letzten drei Jahren gefahren. Doch die neue Streety ist eines der wenigen Bikes, auf dem ich mich auf Anhieb wohlfühle. Alles passt wie angegossen, die Geometrie positioniert mich aktiv, mein Oberkörper neigt sich leicht nach vorn, meine Knie bilden einen spitzen, aber angenehm sportlichen Winkel. Nur die an den Lenkerenden angebrachten Spiegel stören mein ästhetisches Empfinden. Immerhin geben sie mehr als nur den Blick auf meine Ell…

Die Pferde übernehmen die Zügel.

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Niemand kann mit absoluter Sicherheit sagen, wann der Mensch zum ersten Mal das Pferd als Fortbewegungsmittel nutzte. Über 5.000 Jahre wird das her sein, vermuten die Wissenschaftler. Was muss das für ein unbeschreibliches Gefühl von Geschwindigkeit, von Freiheit und Überlegenheit gewesen sein, als sich mit Gewichtsverlagerung, Schenkeldruck und kontrollierten Steuerimpulsen über Zügel oder Leinen das Schritttempo eines Fußgängers reitend um ein Mehrfaches übertreffen ließ.
Dem Reiten folgte das Reisen. Um 3.000 v. Chr. rollten in Asien die ersten hölzernen Wagen, ihnen folgten die leichten Streitwagen, und viele Jahrhunderte später stellten die Römer mit gefederten Reisewagen spürbar mehr Komfort für Kutscher und Passagiere auf die hölzernen Räder.
Doch eines blieb über die vielen Jahrtausende gleich: Reiter und Wagenlenker mussten erst einmal lernen, ihre vierbeinigen Pferdestärken zu beherrschen und zu kontrollieren, um das Potenzial der neuen, schnellen Reisemögli…

SaddleSore 1000 in Malaysia. Oder: Auf der Suche nach den eigenen Grenzen.

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Selbst das fahle Morgenlicht scheint den feuchtwarmen Aggregatzustand der umgebenden Treibhausluft angenommen zu haben. Träge vermischt es sich mit dampfenden Nebelfetzen, die sich mit einer tiefhängenden Wolkendecke verbinden, und schält dabei zögernd das graue Asphaltband, das uns an die Ostküste Malaysias führen wird, aus dem undurchdringlichen Grün des tropischen Regenwalds.


Zu dieser frühen Morgenstunde sind wir noch ziemlich alleine unterwegs, wir können die BMW und die Kawasaki von der Leine lassen. 400 nächtliche Kilometer liegen bereits hinter uns, und für die restlichen 1300 km zurück nach George Town bleiben Joachim und mir noch beruhigende 19 Stunden. Viele davon bleiben unvergesslich: Die Fahrt über die grandiose Berg- und Talbahn zum Beispiel, die uns gerade durch einen der ältesten Regenwälder der Erde führt, erweist sich als nachhaltig beeindruckendes Naturerlebnis. Ich genieße die aufkommenden Glücksgefühle in vollen Zügen, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, es gibt…