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Blickführung, Blickführung, Blickführung. Oder: Nach schräg kommt flach.

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Zehn Fireblades warten auf ihre Fahrer. Ich bin noch nie einen Supersportler gefahren. Früh angefangen auf einer BSA Thunderbolt, dann über Triumph Bonneville und Trident, Benelli Quattro und Ducati GTS 860 bis hin zu den aktuellen und meist leihweise gefahrenen Modellen von Triumph, BMW, Moto Guzzi, Ducati oder MV Agusta trotze ich ausnahmslos auf -möglichst mehr als ausreichend motorisierten- Naked Bikes dem heranstürmenden Fahrtwind. Ich habe auch noch nie ein Renntraining absolviert. Basis- und Intensivtraining ja, aber stummellenkend hat man mich noch nie auf einem Bike gesehen. Schon gar nicht auf einer Rennstrecke. Bis zu dem Tag, an dem ich das Angebot von Honda annahm, auf einer CBR 1000 RR Fireblade ein Renntraining zu absolvieren. Es gibt Angebote, die man nicht ablehnen kann, vor allem weil auch der Teilnahmebetrag mehr als ok war. Und eines sonnigen Spätsommermorgens fand ich mich als Supersport-Neuling zusammen mit neun weiteren Bikern am Sachsenring ein. B...

Landlust.

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Die neue Triumph Street Triple RS. Auf einem Strassenbelag, der ihr nicht so liegt. Dem Fahrer auch nicht. --> Was für ein Morgen. Unter mir die neue Triumph Street Triple RS, über mir eine sanfte Herbstsonne am stahlblauen Himmel, vor mir über 600 brandenburgische Landstraßen-Kilometer. Das fängt ja verdammt gut an, das letzte schöne Herbstwochenende der diesjährigen Motorradsaison. Ich liebe Reisen, egal wie kurz oder lang und wie nah oder weit. Immer gibt es etwas Neues zu entdecken, etwas Neues zu erfahren, etwas Neues zu lernen, etwas Neues zu genießen. Und: ich liebe Motorräder. Über zwanzig unterschiedliche Marken und Modelle bin ich in den letzten drei Jahren gefahren. Doch die neue Streety ist eines der wenigen Bikes, auf dem ich mich auf Anhieb wohlfühle. Alles passt wie angegossen, die Geometrie positioniert mich aktiv, mein Oberkörper neigt sich leicht nach vorn, meine Knie bilden einen spitzen, aber angenehm sportlichen Winkel. Nur die an den Lenke...

SaddleSore 1000 in Malaysia. Oder: Auf der Suche nach den eigenen Grenzen.

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Selbst das fahle Morgenlicht scheint den feuchtwarmen Aggregatzustand der umgebenden Treibhausluft angenommen zu haben. Träge vermischt es sich mit dampfenden Nebelfetzen, die sich mit einer tiefhängenden Wolkendecke verbinden, und schält dabei zögernd das graue Asphaltband, das uns an die Ostküste Malaysias führen wird, aus dem undurchdringlichen Grün des tropischen Regenwalds. Zu dieser frühen Morgenstunde sind wir noch ziemlich alleine unterwegs, wir können die BMW und die Kawasaki von der Leine lassen. 400 nächtliche Kilometer liegen bereits hinter uns, und für die restlichen 1300 km zurück nach George Town bleiben Joachim und mir noch beruhigende 19 Stunden. Viele davon bleiben unvergesslich: Die Fahrt über die grandiose Berg- und Talbahn zum Beispiel, die uns gerade durch einen der ältesten Regenwälder der Erde führt, erweist sich als nachhaltig beeindruckendes Naturerlebnis. Ich genieße die aufkommenden Glücksgefühle in vollen Zügen, denn ich we...